[Anm. des Herausgebers: Neulich kam uns über Johannes, den Einsiedler, ein unsigniertes Blatt zu Händen, das wir aus diesem Grund - bzw trivialerweise - den 'unsignierten Blättern' zuordnen. Auch wenn wir seine Handschrift nicht erkennen konnten, müssen wir vermuten (oder befürchten), dass es von unserem Freund stammt.]
in all den jahren
vielen tausend menschen
begegnet – alle nahmen aus
offenen händen ihr teil und
gingen vorüber
wie
diese jahre des
hoffens der arbeit
der tränen des
grauens
hier im
fremderen süden
nach all diesen jahren
einsamer noch als
zu beginn
niemand sah je mir
ins gesicht in die
augen niemand
ergriff meine
hand
(ich weiss
du
hast es
versucht)
auch die kinder
zogen – wie sie es
müssen – längst
fort – in der fernsten fremde
das naheste rätsel zu lösen
die antwort der letzten unsagbaren frage
zu finden (im gespräch mit
den freunden) oder
jenseits des ozeans die welt
zu gewinnen
(immerhin ist es ein
vorrecht von ihren
aventiuren per
mail oder telefon
zu erfahren das –
ich schätze es -
weitet die
welt)
hier aber wird
immer grösser die
letzte der
fragen