Soviel ist sicher – alles hätte auch ganz andes kommen können. -
Was nichts daran ändert: Die Dinge sind wie sie sind.
Und – hier im Schwarzwald – sind sie verwirrend …
Nicht nur vernimmt man, dass ein Spezialist für empirische Angelologie zum OGIAS gestossen ist, dessen Beziehungen – seien sie kontradiktorischer oder identifikatorischer Art – sowohl zu K. Jukund als auch zu Kasimir Viator, der bisher als lediglich literatisches Kleinfiktum betrachtet werden konnte, mehr als fragwürdig und rätselhaft sind.
Anderes beunruhigt noch mehr: Das GGIAS (wir berichteten) soll neuerdings – so der rumor im Schwarzwald – von der Internationalen Gilde der Teetrinker finanziell unterstützt werden. – Die Lunar State University(wir berichteten) bietet anscheinend seit Neuestem einen BA in “Beautiful Studies”, einen MA in “Still More Beautiful Studies” und einen intergalaktischen PhD in “The Utmost Beautiful Studies” an. – Soviel zu vernehmen ist, soll das zugehörige PhD-Menu – wir berichteten – von bisher unbekannter Eleganz sein. (Aus gewöhnlich sehr phantasie-vollen und unsicheren Quellen vernimmt man das Gerücht, dass einige Promovendi dieses PhD-Studiengangs nach Einnahme des initiierenden Festmahls sich in prekärer gesundheitlicher Situation mit nicht näher beschriebenen cerebralen Exzeptionalitäten wiedergefunden haben sollen! – Der Verbreitung solch unbestätigter rumores werden wir hier keinen Vorschub leisten!)
Schon seit langem wurde eine aktuelle Publikation des derzeitigen Direktors des GGIAS – wir berichteten – erwartet, und sei es nur eine solche, die sich der für das GGIAS entscheidenden Thematik der “Truth Conditions of a Perfect Hotel” widmen. Angekündigt wurde nun ein Band zur Frage des “Special Need Hotel Business”, das Fragen nach der angemessenen Unterbringung von Spitalpatienten, Strafvollzugsinsassen, Schiffbrüchigen (braucht jede – auch unbewohnte – Küstenregion ein X>5-Sterne Hotel?), Studentenwohnheimbewohnern, IC-Reisenden und Absolventen höherer akademischer Studiengänge mit intergalaktischer Anerkennung behandeln soll.
In einer der nächsten Nummerns der vom OGIAS herausgegebenen IBFOROS – International Black Forest Review of Omniscience. A Peer-Reviewed Journal for All Science with Peerless Research wird ein Beitrag des seit geraumer Zeit im Schwarzwald wandernden Peripatetikers Pelegrin Semper zu aktuellen Fragen der transzendentalen Angelologie erwartet. Nicht auszuschliessen ist aber, dass er sich dem Thema “Formale und tranzdentale Kriterien der Seligsprechung Sterblicher” widmen wird. – Oder vielleicht auch einigen Ratschlägen über philosophisch bedeutsame res necessariae zu Wanderungen im unwirtlichen Schwarzwald. Jeder dieser Beiträge wäre sowohl für die theoretische als (!) auch die praktische Philosophie ein nützliches Novum.